
1005 | Heute in der Tech-Werkstatt: Desktop, KI-Entwicklung und ein eigenes Mail-Kleinklärgwerk
Show notes
Heute werfen wir einen Blick auf die Woche: Mac-Apps, die den Desktop verschönern und produktiver machen, neue KI-Tools für Entwickler, Selbsthosting-Projekte, einen Dokumenten-Beräumungs-KI und ein paar kuriose und freizeitliche Apps. Wir fragen jeweils: Was macht das Tool eigentlich, warum ist es spannend und was kommt als Nächstes?
Zeitleiste
- 00:00:04 Einleitung
- 00:00:37 Mac-Apps für Desktop und Alltag
- 00:03:05 KI-Agents beim Programmieren
- 00:05:33 Selbst hosten: Mail, Medien und Kalender
- 00:08:03 Doku-Wartung und Wissen sauber halten
- 00:10:12 KI im Kundenkontakt und bei Streit
- 00:12:31 Spaß, Hobby und Selbstbeobachtung
- 00:14:36 Abschluss
Weitere Links
- Pixel Soup
- Snapset
- NotchMate
- Sente
- CoreSpeed
- Aperture
- opensend.cc
- Quven
- Calnio
- WikiFix for Confluence
- DocsAlot MCP Connector
- Blume 2.0
- Sellio
- Angebotsmeister
- Capybara Court
- Poddle
- FlexChords
- Eat Train Feel
- Art4
Diese Folge wurde von Bri produziert. Bri nutzt fortschrittliche KI-Technologie, um die Feeds, die dir wichtig sind, in Podcasts zum Zuhören zu verwandeln. Kontakt: hi@bri.so.
Transcript
Lena Vogel: Hallo und herzlich willkommen, hier ist Lena Vogel.
Felix Hartmann: Und Felix Hartmann. Schön, dass du wieder dabei bist. Wir haben uns heute durch einen ganzen Stapel neuer Produkte gearbeitet, und mir ist aufgefallen, dass sich da ein roter Fader durchzieht: Menschen bauen Werkzeuge, die genau auf ihren Alltag zugeschnitten sind – vom Desktop-Hintergrund bis zum eigenen Mailserver.
Lena Vogel: Genau, und was mir gefällt: Viele davon erzählen sehr konkret, was sie können und was sie kosten. Das schauen wir uns alles genauer an. Fangen wir mit dem an, was man jeden Tag sieht – dem Mac-Desktop.
Felix Hartmann: Drei Mac-Apps, drei verschiedene Antworten auf dieselbe Frage: Wie viel Individualität auf dem Desktop ist es wert? Die erste heißt Pixel Soup. Die App erzeugt Wallpaper live auf der GPU – also keine statischen Bilder, sondern generative Grafiken, die sich laufend aufbauen.
Lena Vogel: Das ist ja grundsätzlich ein schönes Konzept, weil generative Wallpaper sonst oft als Video ablaufen und Leistung fressen. Hier passiert die Erzeugung direkt auf der GPU. Preismäßig war das ursprünglich ein wöchentlicher Deal für 4,99 Dollar, jetzt kostet es 9,99 Dollar als Kauf – und es gibt drei Tage gratis zum Testen.
Felix Hartmann: Interessant ist diese Preisschiene: von 4,99 hoch auf 9,99. Das ist eine echte Verdopplung, und wer überlegt, sollte das wissen. Was uns nicht vorliegt: Wie sich die Generierung langfristig auf Akku und Performance auswirkt, wenn das Ding stundenläuft.
Lena Vogel: Die zweite App geht weniger ums Schöne, sondern ums Wiederfinden: Snapset. Das ist für alle, die am Mac mehrere Arbeitsumgebungen pflegen – vielleicht eine fürs Projekt, eine fürs Private, eine fürsMeeting.
Felix Hartmann: Snapset speichert den ganzen Workspace – also welche Apps offen sind, welche Fenster, welche Tabs, welche Ordner – und stellt das Ganze pro Display wieder her. Sogar displayspezifisch, das ist der Clou. Wer mit mehreren Monitoren arbeitet und die Anordnung kennt, weiß, wie mühsam es ist, alles wieder hinzustellen.
Lena Vogel: Verfügbarkeit: 14 Tage Probe, danach zwei Stufen – Core für 12 Dollar pro Jahr, Max für 30 Dollar pro Jahr. Also Abo-Modell, kein Einmalkauf. Für jemanden, der täglich zwischen Kontexten springt, könnte sich das schnell amortisieren.
Felix Hartmann: Und die dritte setzt direkt auf die meistignorierte Stelle des Macs: die Notch. NotchMac baut in diese Aussparung einen kleinen Charakter namens Notchy ein, der Benachrichtigungen, Musik und Kalender Infos darstellt.
Lena Vogel: Was uns der Entwickler nennt: 14,99 Dollar einmalig oder 3,99 Dollar im Monat. Also bewusste Wahl zwischen Kauf und Abo. Die Frage, die man sich stellen sollte: Will ich wirklich ein Gesicht in der Notch, oder reicht mir die klassische Menüleiste?
Felix Hartmann: Das ist die Kernfrage dieses Themas: Pixel Soup ist Ästhetik, Snapset ist Produktivität, NotchMac ist Persönlichkeit. Drei verschiedene Nerven, die da bedient werden. Und während wir bei Werkzeugen sind, die jemand für sich selbst gebaut hat – wechseln wir zu den Entwicklern selbst. Denn da passiert gerade einiges.
Lena Vogel: Ja, bei den KI-Coding-Agenten wird es spannend, weil sich die Infrastruktur langsam verselbstständigt. Fangen wir mit Sente an: Das ist ein Coding-Agent, mit dem man per Sprache arbeitet. Das Besondere: Er antwortet mit deiner eigenen Stimme.
Felix Hartmann: Das ist ein Detail, das viele überlesen, aber es verändert die Zusammenarbeit. Wenn der Agent in deiner Stimme spricht, fühlt sich das eher wie ein Dialog mit dir selbst an als wie ein Chat mit einem Fremden. Sente ist außerdem Open Source unter MIT, und ein Konto reicht für 404 Modelle.
Lena Vogel: Was uns nicht vorliegt: welche Modelle das konkret sind und wie gut der Agent wirklich ist. Das bleibt Herstellerangabe. Aber die Richtung ist klar: KI im Dialog statt im Chatfenster.
Felix Hartmann: Und jetzt kommt die zweite Schicht: CoreSpeed. Das ist keine App, die du direkt bedienst, sondern eine Basis für Agenten. Es regelt Anbindungen an Apps, mehrere Konten, Memory, Budgets und Genehmigungen.
Lena Vogel: Das Wichtigste für mich: Die Zugangsdaten bleiben bei CoreSpeed und werden nicht an den Agenten weitergegeben. Das ist ein echtes Sicherheitsproblem, das viele in der Praxis haben – du gibst einem Agenten Zugriff auf dein Konto, und plötzlich hat er deinen API-Key oder Login in der Hand.
Felix Hartmann: Genau, und Budgets und Genehmigungen heißen: Ich kann dem Agenten sagen, wie viel er ausgeben darf und was er erst nach meiner Freigabe tun darf. Das ist im Prinzip eine Art Kontrollschicht, die es bisher in den einzelnen Tools nur rudimentär gab.
Lena Vogel: Und dann das dritte Element: Aperture, ein Open-Source-KI-Code-Editor. Da steckt Composer drin, das Diff-Stages erzeugt, und die Checks laufen in einem Sandbox-Tab im Browser: Parsing, Imports, Typen, Preview, Tests.
Felix Hartmann: Das ist ein Bild, das gut erklärt, wohin die Reise geht. Der Agent schreibt Code, und bevor der Code ins Repo geht, wird er in einer Sandbox geprüft, die vom eigentlichen System getrennt ist. Du siehst im Browser-Tab, ob der Code durch die Checks läuft, bevor du etwas akzeptierst.
Lena Vogel: Was mir auffällt: Bei allen dreien – Sente, CoreSpeed, Aperture – geht es um dasselbe Thema, nur auf unterschiedlichen Ebenen. Sente ist die Stimme, CoreSpeed ist die Kontrolle, Aperture ist die Prüfung. Die Frage, die man sich stellen kann: Warum steckt die Infrastruktur jetzt explizit in eigenen Tools?
Felix Hartmann: Vermutlich weil Agenten immer schneller werden und deshalb kontrollierter werden müssen. Wenn ein Agent in Sekunden Code schreibt, brauchst du Automatismen, die das prüfen, statt es manuell durchzulesen. Das ist ein Trend, der sich fortsetzt.
Lena Vogel: Und da passt es gut, wenn wir zur nächsten Ebene gehen: nicht mehr nur der Agent auf deinem Rechner, sondern die Infrastruktur auf deinem eigenen Server.
Felix Hartmann: Genau, Selfhosting. Drei Beispiele, die das Motto belegen: eigene Infrastruktur statt Cloud-Abo. Das erste ist opens.cc, eine selbst gehostete Open-Source-Plattform für Mailversand.
Lena Vogel: Wichtig zu wissen: Das ist kein Mailserver für persönlichen Postverkehr, sondern eine Versandplattform, also für Newsletters oder Transaktionsmails. Sie ist Resend-kompatibel über die API, heißt du kannst sie als Drop-in für bestehende Integrationen nutzen, und sie verschickt über AWS SES.
Felix Hartmann: Apache-2.0-Lizenz, kostenlos. Resend-Kompatibilität ist ein kluger Schachzug, weil viele bereits mit Resend arbeiten und so mit minimalen Änderungen umziehen können. Man braucht nur noch AWS SES als Versandweg und einen Server, auf dem das läuft.
Lena Vogel: Das zweite Beispiel ist Quven, ein selbst gehosteter Media-Server. Für private Nutzung kostenlos, mit nativen Apps und Transkodierung.
Felix Hartmann: Transkodierung ist hier der Knackpunkt: Wenn du verschiedene Geräte mit verschiedenen Codecs hast, muss der Server on the fly umwandeln. Dass das unterstützt wird, ist für einen Media-Server fast Pflicht, und dass es native Apps als Erstansatz gibt statt nur im Browser, ist der Unterschied zu manchen anderen Lösungen.
Lena Vogel: Das dritte Beispiel ist mein persönlicher Favorit, weil es so herrlich indie ist: Calnio. Das synchronisiert Notion mit dem Apple-Kalender – und zwar bidirektional.
Felix Hartmann: Und das Entscheidende: Es schreibt echte iCloud-Events, keine Kompromisslösung wie einen separaten Feed, den man nur lesen kann. Wenn du in Notion etwas änderst, erscheint es als echtes Event im Apple-Kalender, und umgekehrt.
Lena Vogel: Und es läuft laut Entwickler auf einem Raspberry Pi, ist kostenlos und ein Indie-Projekt. Das ist der ganze Charme: Jemand hat ein Problem für sich gelöst und es geteilt. Was da offen bleibt: Wie stabil so ein Sync über Monate läuft und was passiert, wenn Notion oder iCloud etwas ändern. Das sind die klassischen Risiken beim Selfhosten kleiner Brücken.
Felix Hartmann: Und die Frage, die wir uns stellen sollten: Wie viel Sorgfalt braucht Selfhosting wirklich? Die Antwort ist ehrlich: Es kommt darauf an. Bei einer Mail-Plattform, die Kund*innen-Mails verschickt, brauchst du mehr Aufmerksamkeit als bei einem Media-Server, bei dem es nur dich betrifft, wenn er mal ausfällt.
Lena Vogel: Genau. Und während wir gerade dabei sind, Wissen und Inhalte zu pflegen – bleiben wir beim Thema Dokumentation, denn da gibt es ebenfalls frische Ansätze.
Felix Hartmann: Das erste Tool dort heißt WikiFix und zielt direkt auf ein bekanntes Problem: Confluence-Wikis verrotten. WikiFix scannt Confluence nach Widersprüchen, Duplikaten und verwaisten Seiten.
Lena Vogel: Wichtig zu betonen: Der Nutzer bestätigt die Korrekturen. Das ist kein Auto-Fix, sondern ein Vorschlags-Katalog. Und als Referenz nennt der Hersteller: In NASAs 732 Dokumenten fand es 57 Konflikte.
Felix Hartmann: Das ist ein konkretes Beispiel, kein Laborversuch. 732 Dokumente, 57 Konflikte – das sind immerhin rund 8 Prozent. Wenn das auf dein Wiki übertragbar ist, hast du eine Vorstellung, was da so drinliegt. Was nicht gezeigt wurde: Wie die Konflikte im Detail gemeldet wurden und wie viel Nacharbeit das bedeutet.
Lena Vogel: Das zweite Tool ist DocsAlot MCP. Das läuft über MCP, also das Model Context Protocol, und bedeutet: Du kannst aus Claude oder Cursor heraus ein Helpcenter erstellen, aktualisieren und veröffentlichen.
Felix Hartmann: Was DocsAlot zusätzlich macht: Es analysiert die Fragen der Leser, um Verbesserungspotenzial in der Doku zu finden. Das ist ein cleverer Loop – die Nutzer Fragen zeigen dir, wo die Doku hakt, statt dass du das raten musst.
Lena Vogel: Das dritte Tool nimmt einen anderen Ansatz: Blume 2.0 ist ein Open-Source-Dokumentations-Framework, das laut Beschreibung Zero-Config ist. Du legst Markdown-Dateien ab und bekommst eine produktionsreife Website.
Felix Hartmann: Und es gibt einen CLI-Befehl, der eine Migration in einem Durchgang macht. Das ist der Unterschied zu den ersten beiden: Blume kümmert sich nicht um die Pflege deiner bestehenden Doku, sondern um das Publizieren neuer Inhalte in einer sauberen Struktur.
Lena Vogel: Drei Ansätze, dieselbe Frage: Wie halte ich Dokumente aktuell und auffindbar? WikiFix repariert Bestand, DocsAlot baut Helpcenter und lernt aus Fragen, Blume liefert das Fundament für Neue. Sie konkurrieren nicht direkt, sie adressieren unterschiedliche Etappen desselben Problems.
Felix Hartmann: Und wenn du Dokumentation hast, ist der nächste logische Schritt: Was sagst du deinen Kund*innen? Denn die lesen die Doku ja, oder sie fragen dich direkt. Da gibt es ebenfalls spannende Tools.
Lena Vogel: Das erste ist Sellio, ein AI-Kundensupport über eine geteilte Inbox. Live-Chat, WhatsApp, Instagram und weitere Kanäle laufen in einem gemeinsamen Postfach zusammen.
Felix Hartmann: Das ist der zentrale Punkt: Statt fünf Tabs mit fünf Kanälen hast du eine Inbox, in der dein Team – und ein KI-Agent – auf alles antwortet. Der KI-Agent ist nach Angaben des Herstellers mit einem kostenlosen Einstieg plus Credits verfügbar, also quasi eine Mischung aus Freikontingent und Verbrauch.
Lena Vogel: Das zweite Tool richtet sich an eine ganz andere Zielgruppe: Angebotsmeister, eine deutsche App für Handwerker. Du sprichst den Auftrag in die App, und sie macht daraus ein Angebot mit belegten Preisen.
Felix Hartmann: Und das Angebot kann online angenommen werden, und die Rechnung wird gleich mit erzeugt – im ZUGFeRD-Format und mit DATEV-Export, also kompatibel mit der Steuerbüro-Software. Das ist der Unterschied zu generischen Angebotstools: Es ist auf den deutschen Handwerksalltag mit seinen Formalien zugeschnitten.
Lena Vogel: Und laut Beschreibung ist der Start kostenlos. Was wir nicht wissen: Wie zuverlässig die Preise belegt sind und wie die App mit Sonderfällen umgeht. Das bleibt Herstellerangabe.
Felix Hartmann: Und jetzt zum Kontrastprogramm, das ich sehr gut finde: Capybara Court. Da schlichtet ein Kapybara-Richter Mini-Streitfälle zwischen zwei Personen.
Lena Vogel: Die Regeln: Die Antworten sind gegenseitig nicht einsehbar, die Verantwortung wird auf 25 bis 75 Prozent begrenzt, und nach 30 Tagen wird alles gelöscht.
Felix Hartmann: Das ist der Clou – die Begrenzung auf 25 bis 75 Prozent verhindert, dass einer zu 100 Prozent schuld ist oder zu 0. Das erzwingt eine ausgewogene Sicht. Und die Löschung nach 30 Tagen bedeutet: Es ist kein Archiv, das gegen dich verwendet werden kann.
Lena Vogel: Es ist natürlich eher ein Spiel als eine echte Schlichtung, aber es zeigt auf charmante Weise, wie viel Verhandlungstalent KI tatsächlich hat – und wo die Grenzen liegen. Drei Tools, drei Seiten desselben Themas: Sellio für den laufenden Kundensupport, Angebotsmeister für den Erstkontakt beim Angebot, Capybara Court als kurioser Test für Konfliktlösung.
Felix Hartmann: Und damit kommen wir zum Feierabend, zum Hobby, zur Erholung. Denn nach so viel Arbeit und Infrastruktur brauchen wir auch mal was Leichtes.
Lena Vogel: Das erste ist Poddle, und das ist amüsant: Pickleball im Browser. Als Paddle nutzt du dein Handy oder – das ist die kuriose Variante – einen einzelnen AirPod.
Felix Hartmann: Wie das funktioniert: Über einen Open-Source-Mac-Helper wird der AirPod als Motion-Sensor genutzt, und die Webcam trackt zusätzlich deine Bewegung. Kostenlos, komplett im Browser. Das ist ein gutes Beispiel dafür, was aus Hardware, die du ohnehin hast, noch herausgeholt werden kann.
Lena Vogel: Das zweite ist für Musiker: FlexChords. Das Tool extrahiert aus YouTube-Videos oder Audio synchronisierte Gitarrenakkorde – mithilfe von Machine Learning, das mit Musiktheorie geglättet wird.
Felix Hartmann: Das Music-Theory-Smoothing ist wichtig, denn reine ML-Erkennung produziert oft sprunghafte, unstimmige Akkorde. Dazu gibt es einen Timeline-Editor, mit dem du die Ergebnisse korrigieren kannst. Pro Monat gibt es fünf freie Custom-Scans.
Lena Vogel: Das dritte Tool richtet sich an alle, die Training, Essen und Befinden im Blick behalten wollen: Eat Train Feel, eine kostenlose Web-App.
Felix Hartmann: Sie erfasst Muskelaufbau, Ernährung und Befinden, hat einen Coach-Modus, mit dem Trainer ihre Klienten verwalten können, und eine Garmin-Anbindung. Die Verschlüsselung passiert laut Angabe im Browser.
Lena Vogel: Das Coach-Modus-Feature ist interessant, weil es über das reine Selbsttracking hinausgeht und eine Beziehung zwischen zwei Personen einbaut. Und die Browser-Verschlüsselung heißt: Die Daten liegen nicht in einer Cloud des Anbieters.
Felix Hartmann: Und das vierte Tool schließt den Kreis zurück zum Anfang: Art4 ist eine Mac-App, die deinen Desktop in ein Kunstmuseum verwandelt.
Lena Vogel: 3.804 Werke mit dazugehörigen Geschichten als Wallpaper, einmalig 14 Dollar, 7 Tage Probe, macOS 14 oder neuer. Also im Grunde dasselbe Konzept wie Pixel Soup vom Anfang – der Desktop als Ort der Schönheit statt nur Werkzeugfläche – nur mit kuratierten Kunstwerken statt generativer Grafiken.
Felix Hartmann: Das ist ein schöner Bogen: Wir haben mit der Frage angefangen, wie viel Desktop-Individualität es wert ist, und enden bei einer App, die den Desktop zum Museum macht. Dazwischen lagen Coding-Agenten, Selfhosting, Dokumentation, Kundensupport und ein paar Spielereien.
Lena Vogel: Was uns auffiel: Fast alle diese Tools kommen von kleinen Teams oder Einzelpersonen, die ein konkretes Problem für sich gelöst haben. Und fast alle sagen offen, was sie kosten und was noch offen ist. Das ist ein guter Standard.
Felix Hartmann: Wir haben heute nichts selbst getestet – alles, was wir gesagt haben, stammt aus den Beschreibungen der Hersteller und der Community. Behalte das im Hinterkopf, wenn du etwas ausprobierst.
Lena Vogel: Genau. Damit danken wir fürs Zuhören, und wir hören uns beim nächsten Mal.
Felix Hartmann: Bis dann!