
0829 | OpenAI lässt Cursor-Vertrag auslaufen, GLM-5.3 open-weight, Anthropic-Urteil
Show notes
In dieser Folge diskutieren wir eine Reihe aktueller Hacker-News-Themen: OpenAI lässt seinen Vertrag mit Cursor nach der SpaceX-Übernahme auslaufen, und GLM-5.3 erscheint als Open-Weight-Modell. Außerdem geht es um Jordy Zomers Lemmalog, das LLM-Gedächtnis in Programmanalyse verwandelt, sowie um das Gerichtsurteil, das die Pentagons-Sperrung von Anthropic kippt. Weitere Themen: Der 9th Circuit ebnet Arizona den Weg im Kalshi-Streit, US-Sanktionen treffen die italienischen noblogs-Betreiber, und
Zeitleiste
- 00:00:00 Einleitung
- 00:00:31 OpenAI zieht sich von Cursor nach SpaceX-Übernahme zurück
- 00:02:06 GLM-5.3 als Open-Weight-Modell
- 00:02:39 Wie LLM-Speicher zur Programmanalyse wurde
- 00:03:54 Gericht kippt Pentagons Anthropic-Sperrung
- 00:04:30 9th Circuit stärkt Bundesstaaten im Kalshi-Streit
- 00:05:04 US-Sanktionen gegen noblogs-Betreiber
- 00:06:32 Luanti vom Google Play Store entfernt
- 00:08:10 Bug-Gerüchte reichen für Exploits
- 00:09:22 HTTPX2: Pythons nächste HTTP-Client-Generation
- 00:10:22 Summersche Königsliste und Klimaereignisse
- 00:11:09 „Es funktioniert besser in der App“
- 00:12:32 Verschlimmbesserung und Software-Updates
- 00:13:11 Hühnchen-Rückruf in fünf Bundesstaaten
Weitere Links
- Our decision on Cursor following its acquisition by SpaceX - Bri Hacker News Campaign Feed
- GLM-5.3 is now open-weight - Bri Hacker News Campaign Feed
- I accidentally turned LLM memory into program analysis - Bri Hacker News Campaign Feed
- Pentagon's blacklisting of Anthropic was unlawful, US judge rules - Bri Hacker News Campaign Feed
- 9th Circuit sides with states in Kalshi gambling fight - Bri Hacker News Campaign Feed
- U.S. sanctions against the A/I Collective - Bri Hacker News Campaign Feed
- Luanti removed from Google Play due to baseless AI copyright notice - Bri Hacker News Campaign Feed
- Just the rumour of a bug is enough to find an exploit these days - Bri Hacker News Campaign Feed
- HTTPX2 – A next-generation HTTP client for Python - Bri Hacker News Campaign Feed
- Does the Sumerian King List Align with Paleoclimate Events? - Bri Hacker News Campaign Feed
- “It works better in the app” - Bri Hacker News Campaign Feed
- Verschlimmbesserung: The Word Your Software Updates Need - Bri Hacker News Campaign Feed
- 25,000 Lbs. Of Chicken Products Recalled in 5 States: USDA - Bri Hacker News Campaign Feed
Diese Folge wurde von Bri produziert. Bri nutzt fortschrittliche KI-Technologie, um die Feeds, die dir wichtig sind, in Podcasts zum Zuhören zu verwandeln. Kontakt: hi@bri.so.
Transcript
Lena Vogel: Herzlich willkommen zu Hacker News täglich auf Bri Radio. Ich bin Lena Vogel.
Felix Hartmann: Und ich bin Felix Hartmann. Heute unter anderem: OpenAI beendet offenbar die Zusammenarbeit mit Cursor, das Pentagon scheitert mit der Schwarzlistung von Anthropic vor Gericht, und es gibt neue Einblicke in die Linux-Sicherheitsforschung.
Lena Vogel: Dazu: ein offenes KI-Modell, ein Urteil im Wettstreit um politische Wetten, und ein Blick auf die Sumerische Königsliste.
Lena Vogel: OpenAI hat SpaceX am 28. August 2026 mitgeteilt, dass man den Vertrag zur Bereitstellung von OpenAI-Modellen an Cursor nach dessen Übernahme durch SpaceX auslaufen lassen will – mit einem vorgeschlagenen Abschalttermin am 12. November. OpenAI sagt, man nutze damit die maximal vertraglich mögliche Vorlaufzeit.
Felix Hartmann: Der eigentliche Grund ist die Unsicherheit: OpenAI könne nicht sicher sein, dass SpaceX die Technologie im Rahmen der Nutzungsbedingungen einsetze. Man stützt sich auf Erfahrungen mit Vertragsverletzungen durch Unternehmen von Elon Musk – nach Musks Übernahme von Twitter, das inzwischen Teil von SpaceX ist, habe das Unternehmen zusammen mit vielen anderen Vertragsbestimmungen gebrochen. Unter Eid habe Musk Anfang des Jahres eingeräumt, dass xAI, ebenfalls inzwischen Teil von SpaceX, gegen OpenAI-Nutzungsbedingungen verstoßen habe, die ähnlich seien wie xAIs eigene.
Lena Vogel: Der individuelle Vertrag mit Cursor erlaube nur ein begrenztes Zeitfenster zur Kündigung nach einem Kontrollwechsel, deshalb die späte Kündigung innerhalb des zulässigen Fensters. Cursor bekommt aber schon jetzt keine zukünftigen Modelle mehr, und das kommende Modell Astra muss vertragskonform eingesetzt werden. OpenAI betont, fast vier Jahre mit Cursor zusammengearbeitet zu haben. In der Hacker-News-Diskussion liest ein Nutzer die Ankündigung so: Die aktuellen Modelle laufen weiter, neue werden allerdings nicht mehr bereitgestellt – ein Schritt, den er angesichts des schlechten Verhältnisses zwischen Sam und Elon sowie Musks Eingeständnis unter Eid, Modelle anderer Unternehmen destilliert zu haben, für nachvollziehbar hält.
Lena Vogel: Neu auf Hacker News ist GLM-5.3, das jetzt als Open-Weight-Modell zugänglich ist. In der Diskussion beschreibt ein Nutzer, dass er es immer häufiger einsetzt und es sich anfühlt wie Opus 4.8, im besten Sinne.
Felix Hartmann: Ein anderer Nutzer fragt daraufhin nach mehr Details zur Nutzung – nach welcher Umgebung, welchem Dienst und welchem Setup man das Modell einsetzt. Die Diskussion dreht sich also weniger um die bloße Verfügbarkeit, sondern darum, wie sich GLM-5.3 praktisch in bestehende Workflows einfügt.
Lena Vogel: Jordy Zomer stellt auf pwning.systems ein Projekt namens Lemmalog vor – eine Datalog-Engine, die das Wissen eines LLM-Agenten nicht aus dem Gesprächsverlauf rekonstruiert, sondern als eigenen Analysezustand pflegt, mit Provenienz, Rücknahmen und inkrementeller Auswertung. Der Anlass: Modelle nutzten bei stundenlanger Vulnerability-Forschung widerlegte Annahmen immer wieder weiter.
Felix Hartmann: In der Hacker-News-Diskussion wird der Ansatz eingeordnet: Ein Nutzer fragt, ob das nicht nur Graph-RAG aus anderem Blickwinkel neu erfunden sei; andere halten es eher für ein handgebautes CodeQL. Einer beschreibt es als Agentensystem, das die Kernidee von CodeQL – Datalog-Extraktion aus Codebasen – einbettet und dem Modell erlaubt, Fragen zu stellen und zu beantworten.
Lena Vogel: Ein anderer Diskussionsteilnehmer berichtet von einem praktischen Fall: Hardwarefehler, die sich in der Werkstatt nicht reproduzieren ließen, sondern erst an anderem Ort auftraten. Das LLM vergaß, dass eine geprüfte Ursache bereits ausgeschlossen war, und musste wiederholt daran erinnert werden – bis er Quellen anderer Betroffener so verfeinerte, dass sich eine bessere Hypothese formulieren ließ. Ein weiterer Nutzer erinnert an einen ähnlichen Ansatz mit Fakten-Entitäts-Graphen, der bei Zeitverlaufs-Fragen stark gewesen sei.
Lena Vogel: Ein US-Richter hat entschieden, dass die Sperrung von Anthropic durch das Pentagon rechtswidrig war. Die Diskussion auf Hacker News kommentiert das mit Blick auf die vielen Aktionen dieser Administration, und ein Nutzer fasst das Urteil als ziemlich geradlinig zusammen – die Beweislage aufseiten der Regierung sei im Wesentlichen Unsinn gewesen.
Felix Hartmann: Das Urteil stammt vom 28. August laut der Reuters-Meldung. Es bleibt dabei: Anthropic war vom Pentagon auf die schwarze Liste gesetzt worden, und das Gericht hat diesen Schritt jetzt kassiert – ohne dass die Regierung offenbar tragfähige Belege vorlegen konnte.
Lena Vogel: Ein Bundesberufungsgericht hat sich in einem Streit um die Wettplattform Kalshi auf die Seite mehrerer US-Bundesstaaten gestellt. Das Gericht befand, dass Sportwetten nicht durch das Bundesgesetz geschützt sind, mit dem die Generalstaatsanwältin von Arizona, Kris Mayes, an einer Strafverfolgung gehindert werden sollte.
Felix Hartmann: Damit hat das Gericht den Weg für Arizonas Verfahren gegen Kalshi wieder freigemacht – das Bundesgesetz, das die Bundesstaaten üblicherweise an einer Regulierung von Sportwetten hindert, greift hier nicht. Ob die Generalstaatsanwältin tatsächlich vorgeht, bleibt offen.
Lena Vogel: Die US-Sanktionen richten sich gegen das italienische Kollektiv Autistici/Inventati, das nach eigener Darstellung 2001 aus einem Treffen von Individuen und Kollektiven der autonomen antikapitalistischen Bewegung entstand. In einer vorhergehenden Meldung wurde der Betreiber der Blog-Plattform noblogs.org von der US-Regierung als global terrorist bezeichnet. Betrieben werden kostenlose Dienste für Aktivisten – E-Mail-Konten, Mailinglisten, Blogs, Websites, Chat und VPN-Zugang.
Felix Hartmann: Laut eigener Website sind alle Dienste kostenlos, ohne Kontrolle oder Kommodifizierung personenbezogener Daten; die Finanzierung beruhe ausschließlich auf Spenden, die Arbeit leisteten Freiwillige, und jede Service-Anfrage werde manuell geprüft, anonymisiert und anschließend vernichtet. In der Hacker-News-Diskussion richtete ein Kommentator das Projekt an Aktivisten, Graswurzelgruppen und alle, die ohne Profilierung kommunizieren wollen, und ergänzte, dass noblogs von vielen anarchistischen, antifaschistischen und antiimperialistischen Gruppen genutzt werde.
Lena Vogel: Uneinig waren sich die Kommentatoren allerdings, wie aufschlussreich die About-Seite ist – einer kritisierte, das Manifest verrate kaum, was die Betreiber konkret tun, und viele Links würden nicht funktionieren. Ein anderer fand die Beschreibung inhaltsleer, und einer nannte es traurig, dass Antifaschismus überhaupt als nicht-mainstream gelte. Offen blieb letztlich, ob die Dienste wirklich alle selbst betrieben werden.
Lena Vogel: Luantis Android-App ist nicht mehr im Google Play Store verfügbar. Am 27. August 2026 teilte das Luanti-Team mit, dass Tracer.AI im Auftrag von Microsoft eine DMCA-Meldung eingereicht habe, die Luanti vorwirft, Minecrafts Urheberrecht zu verletzen. Das Team nennt die Meldung grundlos – die App enthalte keinerlei proprietäre Code- oder Asset-Bestandteile, weder von Minecraft noch anderswoher – und hat eine Gegendarstellung eingereicht. Die Meldung beruft sich auf die US-Registrierung von Minecraft Java Edition 1.9, führt aber keine konkreten Assets auf.
Felix Hartmann: Dieselbe Firma hat bereits 2023 eine ähnliche Meldung eingereicht, die erfolgreich angefochten wurde, und dieses Jahr eine gegen das Indie-Spiel Allumeria. Luanti ist eine Open-Source-Voxel-Spielplattform, die standardmäßig keine Spiele oder Assets ausliefert, und das Konzept von 3D-Würfeln oder Voxeln könne niemand besitzen – Minecraft selbst wurde vom 2009er-Spiel Infiniminer inspiriert. Parallel prüft Luanti automatisierte Asset-Erkennung per Perceptual Hashing, mit abschließender menschlicher Entscheidung.
Lena Vogel: In der Diskussion schlugen Kommentatoren vor, wegen vorsätzlicher Störung des Geschäfts zu klagen. Einer vermutete, Googles AGB erlaubten die Entfernung von Apps aus beliebigem Grund, im EU-Raum könne aber ein Anspruch nach dem DMA bestehen. Ein anderer hielt fest, dass nicht Google, sondern Microsoft verantwortlich sei, da Microsoft die Meldung eingereicht habe – und entgegnete, die AGB seien keine Verteidigung gegen den Versuch, fremde Geschäfte durch Lügen zu schädigen.
Lena Vogel: Schon das bloße Gerücht über einen Fehler reicht heutzutage aus, um einen Exploit zu finden – ein Maintainer des Projekts rclone berichtet, dass er in den ersten zehn Jahren rund zwanzig Security-Disclosures über GitHub erhalten habe, aber über vierzig allein im letzten Monat. Das hat eine enorme Menge seiner Zeit verschlungen, selbst mit KI-Werkzeugen zum Triagieren und zur Erstellung von Korrekturen zur Prüfung. Die Frage bleibt, wie Maintainer mit der Flut an Meldungen umgehen können, wenn schon das Gerücht einer Schwachstelle ausreicht, um sie auszunutzen.
Lena Vogel: Offenbar genügt schon das bloße Gerücht über einen Bug, um darauf basierend einen Exploit zu finden. Ein gemeldeter Zwischenfall im Browser-Ökosystem wurde sofort nachgebaut, noch bevor bestätigt war, ob die Lücke überhaupt real existiert. Ist die Schwachstelle erst einmal im Umlauf, ist die Zeit zwischen dem Bekanntwerden und einem funktionierenden Angriff denkbar kurz. Genau diese Unsicherheit treibt die vorsichtige Reaktion vieler Anbieter: Sie patchen lieber proaktiv, selbst wenn der Bug womöglich nie bestätigt wird. Offen bleibt dabei, ob jemand den Exploit schon tatsächlich ausnutzt – und diese Ungewissheit hält an, solange der Hersteller nicht bestätigt, dass eine freigegebene Korrektur die Schwachstelle vollständig schließt.
Lena Vogel: Der Entwickler tosh hat ein neues Projekt vorgeschlagen, das den Python-HTTP-Client HTTPX komplett neu aufsetzt, unter dem Namen HTTPX2. Statt der bisherigen Zertifikatsbibliothek certifi nutzt die neue Generation direkt den TLS-Vertrauensspeicher des Betriebssystems – eine Änderung, die man im laufenden Betrieb merkt, weil Zertifikatsprobleme oft dort entstehen, wo App und systemeigene Vertrauensquellen auseinanderlaufen. Parallel dazu dokumentiert OpenAI in seinem Python-Paket eine eigene Migration zu genau diesem HTTPX2. In den Kommentaren dazu wurde sofort ein Vorbehalt laut: Mehrere Leute hätten sich einen anderen Namen gewünscht, etwa httpx-ng oder httpy. Dahinter steckt ein praktisches Problem – wer heute ein Paket importiert, das auf dem alten HTTPX basiert, muss sicherstellen, dass HTTPX2 sich klar davon abgrenzt und nicht versehentlich als Upgrade des vertrauten Namens auftritt.
Lena Vogel: Ein Autor hat sich an die alte These gewagt, dass sich die Sumerische Königsliste, die berühmte lange Herrschertabelle, mit Klimaereignissen der Vergangenheit abgleichen lässt. Seine Auswertung überzeugt in den Diskussionen gerade deshalb, weil er die Theorie nicht künstlich zurechtbiegt, sondern sogar erklärt, warum scheinbare Übereinstimmungen bloßer Zufall sein könnten. Er bietet einen interaktiven Abgleich an, bei dem sich die einzelnen Herrscher und die angenommenen Klimaereignisse direkt gegeneinander betrachten lassen. Was aber ungeklärt bleibt, ist die zentrale Frage solcher Auswertungen: ob die Übereinstimmungen einen kausalen Zusammenhang belegen oder nur statistisch zufällig zusammenpassen, und ob die Datierung der Königsliste selbst zuverlässig genug ist, um einen Vergleich überhaupt belastbar zu machen.
Lena Vogel: Der Blogger Terence Eden wollte auf seinem Google-Pixel mit aktuellem Android 17 und aktualisierter Kalender-App einen Veranstaltungskalender per Link abonnieren. Laut Google ist dafür ein Computer-Webbrowser nötig; in der Google Calendar App für Android, iPhone oder iPad lasse sich kein Kalender abonnieren. Als Eden calendar.google.com im Desktop-Modus am Telefon öffnete und den Kalender hinzufügte, erschien er in der App. Daraus spinnt er eine breitere Kritik: Viele Firmen wollten dauerhafte Präsenz auf dem Homescreen und bauten deshalb halbfertige Apps, die schwer zu aktualisieren seien – eine App, die neue Funktionen dynamisch von einem entfernten Server lade, habe im Grunde den Webbrowser neu erfunden. Einiges gehe nur per App, aber Browser holten auf, und Homescreen-Icons sowie Offline-Funktion seien auch im Web möglich.
Felix Hartmann: Diese These stößt in der Diskussion auf geteilte Reaktionen. Kommentatoren bestätigen das Muster: Oft mache man die einfachen, sichtbaren Teile, bekomme einen Monat Aufmerksamkeit, vielleicht eine Beförderung, und ziehe dann zum nächsten Projekt; Google sei dafür bekannt, neue Funktionen und Apps bei Beförderungen zu bevorzugen, und die App lasse man dann vor sich hinsterben. Dem hält ein Kommentator entgegen: Google lasse die Unterstützung offener Standards absichtlich halbherzig, um Nutzer im Kalender-Ökosystem zu halten – also nicht aus Nachlässigkeit, sondern als Strategie.
Lena Vogel: Von einem Sprachspiel zum nächsten: Die Hacker-News-Community hat für ein bekanntes Software-Problem offenbar ein passendes deutsches Wort gefunden – Verschlimmbesserung, ein Update, das etwas verschlechtern soll, aber als Verbesserung verkauft wird. Ein Nutzer merkte in den Kommentaren an, dass es dafür im Englischen schon ein Wort gebe: Misfeature.
Felix Hartmann: Interessanter sei aber das Gegenstück, das derselbe Kommentator aufwirft: ein Treffer-Bug, ein Fehler oder Missgeschick, das das Programm am Ende tatsächlich verbessert. Die Community ergänzt dazu die bekannte Verteidigungslinie von Entwicklern: Solche vermeintlichen Fehler seien gar keine Bugs, sondern dokumentierte Features.
Lena Vogel: Vom Sprachspiel zu ernsteren Dingen: Die US-Landwirtschaftsbehörde hat am Mittwoch, dem 26. August, den Rückruf von rund elftausenddreihundert Kilogramm Hühnchenprodukten in fünf Bundesstaaten gemeldet. Die Zahl ist relevant, weil sie laut Diskussionsteilnehmern ein Problem widerspiegelt, das das USDA in letzter Zeit auffallend häufig verfolgt.
Felix Hartmann: Die Behörde hat die produktspezifischen Details – Hersteller, betroffene Chargen und die genauen Bundesstaaten – offiziell veröffentlicht, sodass Verbraucher in den betroffenen Regionen konkret prüfen können, ob ihre Einkäufe betroffen sind. Der Rückruf stützt sich auf Befunde, die das USDA als Teil dieser wiederkehrenden Überwachung aufgenommen hat.
Lena Vogel: Bevor wir uns verabschieden, lohnt sich noch einmal ein Blick auf die OpenAI-Entscheidung rund um Cursor: Man will den Vertrag nach der SpaceX-Übernahme auslaufen lassen und beruft sich auf Bedenken bei der Technologienutzung.
Felix Hartmann: Genau, und daneben steht die Ankündigung, dass GLM-5.3 jetzt als offenes Gewicht erscheinen soll. Zwei spannende Entwicklungen für die kommenden Tage.
Lena Vogel: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.